Kryogenes Recycling
Der Gesetzgeber räumt dem werkstofflichen Recycling bei der Verwertung von Abfällen höchste Priorität ein. Zudem ist es aus wirtschaftlichen Gründen interessant, feste Rückstände aufzubereiten und in den Produktionsprozess zurückzuführen. Zur Weiterverarbeitung müssen viele Wertstoffe jedoch in Pulver- oder Granulatform vorliegen.
Was möchten Sie erreichen?
Sie suchen ein wirtschaftliches Aufbereitungsverfahren für Ihre Produktionsabfälle?
Ihr Ziel ist die Rückgewinnung Ihrer Produktionsreste?
Sie möchten ein Verkleben Ihrer Mahl- und Recyclinganlage vermeiden?
Sie möchten die Durchsatzleistung Ihrer Recyclinganlage erhöhen?
Unsere Lösung
Beim Kaltmahlen von Monochargen bzw. beim kryogenen Recycling von Verbundstoffen wird die tiefe Temperatur von flüssigem Stickstoff dazu genutzt, die Materialien zu verspröden bzw. den Wärmeeintrag in das Mahlgut zu unterbinden. Da beispielsweise Thermoplaste, Elastomere, Wachse und Lackzusatzstoffe, aber auch einige Metalle zäh und elastisch sind, ist das Zerkleinern dieser Produkte eine Herausforderung. Die Mahlwerke verkleben, die Produkte agglomerieren oder werden thermisch geschädigt. Erst Kälte versprödet die Werkstoffe so weit, dass sie sich bis auf die gewünschten hohen Feinheiten aufbereiten lassen.
Unsere Lösung im Detail
Bei unvulkanisiertem Kautschuk lässt sich das Mahlgut aufgrund der starken Aktivität schwer klassieren. Auch die Zugabe eines Trennmittels kann die Bildung von Verklumpungen auf dem Siebdeck nicht vollständig unterbinden. Wird dieses Produkt hingegen vor, während und nach dem Mahlen sowie beim Sieben mit Flüssigstickstoff behandelt, ist das Ergebnis ein gut rieselfähiger Kautschuk.

Verbundstoffe wie faserverstärkte Thermoplaste, Emballagen mit Produktionsresten, galvanisierte Kunststoffteile oder Altreifen lassen sich durch das Kaltmahlen in sortenreine Komponenten zerlegen und anschließend wiederverwerten.
Dazu werden die vorgeschredderten Verbundstoffe z. B. in einem Drehrohrkühler mit flüssigem Stickstoff versprödet und anschließend einer geeigneten Mühle zugeführt. Durch die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten und die Versprödungsfähigkeit der verschiedenen Materialien im Verbund lassen sich diese einfach trennen sowie bis auf hohe Feinheiten mahlen und sortenrein abtrennen. Häufig ist bereits eine einfache Mühlenkühlung ausreichend, um die entstehende Mahlwärme abzuführen und so eine Erhöhung der Durchsatzleistung zu erzielen. Als positiven Nebeneffekt erzeugt der Stickstoff inerte Bedingungen in den Aggregaten. Die Gefahr der Selbstentzündung wird so minimiert.

Ihre Vorteile
Einsparung hochwertiger Rohstoffe
Keine thermische Schädigung
Kein Verkleben der Werkzeuge
Steigerung der Durchsatzleistung
Inerter Prozess - keine Gefahr der Selbstentzündung
Reduzierung der Reststoffmenge
Was muss ich tun?
Zur Klärung Ihrer Detailfragen stehen Ihnen unsere fachkundigen Spezialisten jederzeit gerne zur Verfügung. Wir...
analysieren mit Ihnen gemeinsam den Prozess
beraten Sie bei der Auswahl des richtigen Equipments
führen ggfs. Versuche in unserem Mahl- und Recyclingtechnikum durch
und bieten die optimale Lösung für Ihr konkretes Anliegen.


