Abfall- und Abwasserverbrennung
Die Injektion von reinem Sauerstoff in Verbrennungsprozesse reduziert Prozessgasvolumina, verbessert den Ausbrand und steigert bei Bedarf die Prozesstemperatur.
Ihr Problem
Sie benötigen mehr Kapazität ohne große Investitionen?
Sie möchten mehr feste, pastöse oder flüssige Abfallstoffe zur Dampferzeugung einsetzen?
Primäre Energieträger wie Erdgas, Heizöl oder Kohle sollen eingespart werden?
Sie möchten schwankende Temperaturen oder CO-Spitzen ausgleichen?
Unsere Lösung
Der gezielte Einsatz von reinem Sauerstoff in Verbrennungsprozessen zur Entsorgung von Abgas, Abwässern, Sonderabfällen oder auch Klärschlämmen ermöglicht die Steigerung der Durchsatzleistung und verbessert das Emissionsverhalten. Werden dabei im herkömmlichen Betrieb außerdem Brennstoffe wie Heizöl, Erdgas usw. eingesetzt, ermöglicht Sauerstoff außerdem eine Reduzierung an fossiler Primärenergie.
Die Lösung im Detail
Bei herkömmlicher Verfahrensweise werden nur die rund 21 Vol.% Sauerstoff der Luft für die Verbrennung genutzt, der Luftstickstoff wird im Feuerraum mit aufgeheizt und führt zu Wärmeverlusten und einer Vergrößerung des Rauchgasvolumens.
Ersetzt man Teile der Verbrennungsluft durch reinen Sauerstoff, so verringert sich das Rauch- bzw. Prozessgasvolumen, was die rauchgasführenden Aggregate entlastet. Abhängig von der zusätzlichen Sauerstoffmenge kann bei gleich bleibendem Rauchgasvolumenstrom mehr Brennstoff durchgesetzt werden.

Die höheren Verbrennungstemperaturen lassen sich bei allen Reaktionen - endotherm oder exotherm mit Wärmesenke - durch Regeln der Energiezufuhr auf dem ursprünglichen Niveau konstant halten.
In der Praxis führt dies zu einer Einsparung an Primärenergieträgern wie Heizöl oder Erdgas bzw. einer möglichen Verbrennung heizwertarmer Abfallstoffe.
In Zusammenarbeit mit den Anlagenbetreibern wurde das Prinzip für unterschiedlichste Verbrennungsanlagen weiterentwickelt und mehrfach erfolgreich in den Entsorgungsbetrieb eingeführt.

Außer zur Steigerung von Durchsatz und Wirtschaftlichkeit ist die Sauerstoffverfahrenstechnik als Mittel zur Einhaltung von Verbrennungsparametern und Abgaswerten geeignet.
Charakteristische Beispiele im Bereich der Chemie sind die Verbrennung von belasteten Abwässern, Laugen, Schwefelsäure, Klärschlämmen und Sonderabfällen.
Zusätzliche Produktionskapazitäten führen häufig zu Engpässen im Bereich der Reststoffentsorgung, hohe Kosten für eine externe Entsorgung bzw. Investitionen in Anlagenerweiterungen sind die Folge. Sauerstoffverfahren ermöglichen die flexible und bei Bedarf temporäre Leistungssteigerung der Anlagen bei geringem Invest.
Lesen Sie dazu auch unsere Broschüren:
Sonderabfall-Verbrennung (180 KByte) und
Klärschlammverbrennung (134 KByte)
Ihre Vorteile
Flexible Erhöhung der Durchsatzleistung ohne Neubau
Senkung des spezifischen Energiebedarfs
Stabilisierung von Ausbrand und Emissionen
Mehr Wirtschaftlichkeit für bestehende Anlagen
Was muss ich tun?
Zur Klärung Ihrer Detailfragen stehen Ihnen unsere fachkundigen Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung. Wir...
analysieren mit Ihnen gemeinsam Ihren Verbrennungsprozess
kalkulieren die Randbedingungen und die Wirtschaftlichkeit für Ihren Anwendungsfall
ermitteln mit Ihnen gemeinsam die auf Ihre Anlage angepasste technische Lösung
und bieten Ihnen Versuche zur Verifizierung der Verfahrensparameter an Ihrer Anlage an.


