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Willkommen bei Air Liquide

Getränke karbonisieren

... um Getränken den richtigen Geschmack zu verleihen, das prickelnde Gefühl auf der Zunge zu geben oder Frischeeindruck zu erzeugen.

Ihr Problem

  • Sie möchten CO2 - auch als Kohlensäure benannt - in alkoholfreien Getränke (AfG) lösen?

  • Der bei der Fermentation von Schaum- oder Perlwein entstehende Kohlensäuregehalt reicht nicht?

  • Ihnen ist an der Verlängerung der Haltbarkeit auf natürlichem Wege gelegen?

  • Für Milch soll ein bestimmter pH-Wert eingestellt werden?

  • Sie möchten Ihre Getränke von Sauerstoff entgasen?

Unsere Lösung

Getränke-Carbonisierung und Abfüllung
Karbonisieren und Abfüllen von Getränken im Werk

Verwenden Sie unsere Kohlensäure in Lebensmittelqualität, die wir unter dem Markennamen ALIGAL 2 vertreiben, zur Imprägnierung Ihrer Getränke. Beim Eintrag von CO2 in eine wasserbasierte Flüssigkeit findet unter Druck die sogenannte Karbonisierung statt - das CO2 wird zum Großteil physikalisch im Getränk gelöst. Nur ein kleiner Teil reagiert chemisch mit dem Wasser zur chemisch bezeichneten Kohlensäure (H2CO3).

Die Lösung im Detail

Die Wirksamkeit des Karbonisierungs-Prozesses wird beinflusst durch die folgenden Parameter:

  • mit steigender Temperatur sinkt die CO2-Löslichkeit

  • mit steigender Konzentration an gelösten Substanzen im Getränk steigt die Löslichkeit

  • mit steigendem Druck auf die Flüssigkeit steigt die Löslichkeit

  • mit steigendem gelöstem Gasgehalt im Getränk (z. B. Luftsauerstoff, -stickstoff) steigen die notwendigen Karbonisier- bzw. Abfülldrücke.

Schemata: Imprägnieren bei der Limonadenherstellung
Schema der Karbonisierung von AfG

Der im Getränk einzustellende CO2-Gehalt hängt vom Produkt ab:

So werden in alkoholfreien Getränken 5-9 g/l CO2 gelöst.
Bier, das bereits CO2 enthält, wird bis zu 2 g/l zudosiert, damit sich ein Gehalt von rund 5-6 g/l einstellt. Bei beiden Produkten sorgt die Karbonisierung für den erfrischenden, prickelnden Geschmack.
Weine oder auch stille Getränke werden mit nur ca. 2,5 g/l imprägniert. Dieser niedrige CO2-Gehalt verhindert das Kribbeln auf der Zunge, erzeugt aber einen Frischeeindruck und verbessert die Haltbarkeit.

Der Gaseintrag in die Flüssigkeit kann auf verschiedenen Wegen erfolgen:

  • in der Tankanlage:
    Ein mit Gas vorgespannter Tank wird mit Flüssigkeit befüllt. An der Grenzfläche zwischen Getränkeflüssigkeit und Gas findet nun ein Gasaustausch statt, d.h. Teile des Gases gehen ins Getränk über und werden dort gelöst. Das Gas in der Tankanlage wird laufend ersetzt. Eine Regelung dieses Systems erfolgt über den Druck, der in Abhängigkeit von Getränk und Temperatur gewählt wird.

  • im Inline-Mischer:
    Das Gas wird einem Flüssigkeitsstrom direkt in einem bestimmten Verhältnis zugegeben. Die in der Flüssigkeit entstehenden Gasblasen werden im Mischer zerkleinert, um eine möglichst große Grenzfläche zwischen Gas und Flüssigkeit zu erzeugen.

  • über ein Düsensystem:
    Das Düsensystem führt das Gas quasi auf Molekülgröße der Flüssigkeit zu, so dass aufgrund der großen Grenzfläche eine sehr schnelle und praktisch vollständige Lösung im Getränk erfolgt.

Welches Eintragsverfahren wann?

Bei hohen CO2-Gehalten, Volumenschwankungen, wenigen Produktwechseln oder auch geringen Produktionszeiten karbonisieren Sie im Tank.
Für geringe CO2-Gehalte und gleichmäßige Volumenströme eignen sich die Inline-Mischer.
Zur Abdeckung von unterschiedlichen CO2-Gehalten oder Volumenströmen bietet sich die Imprägnierung über das Düsensystem an oder sogar eine Kombination aus Düsensystem mit Inline-Mischern.

Ihre Vorteile

  • die Imprägnierung Ihrer Getränke und somit den erfrischenden, prickelnden Geschmack

  • die Verlängerung der Haltbarkeit, da CO2 ab einem Gehalt von 7g/l das Wachstum von getränkeschädlichen Keimen verhindert

  • die Oxidationshemmung, d.h. die Entfernung von Luftsauerstoff beim Verarbeiten, Lagern und Befördern

Was muss ich tun?

Zur Lösung Ihrer konkreten Aufgaben steht Ihnen unser Lebensmittel-Team bundesweit zur Verfügung. Wir...

  • analysieren mit Ihnen gemeinsam den Prozess

  • stellen Ihnen geeignete Lösungen vor

  • führen ggf. bei Ihnen Versuche durch

  • beraten Sie bei der Auswahl des richtigen Equipments

  • installieren die gemeinsam erarbeitete Lösung bei Ihnen.

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Ihr Ansprechpartner Fachbereich Lebensmittel & Getränke
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