Frosten & Kühlen
In der Lebensmittelindustrie müssen viele Produkte schnell gekühlt bzw. gefrostet werden, um sie in einen sicheren Temperaturbereich zu bringen.
Ihr Problem
Sie möchten gegarte Produkte schnell von über 75 °C auf +5 bis +10 °C herunterkühlen?
Sie stellen Tiefkühlprodukte her und möchten diese auf -18 °C im Kern schockfrosten?
Sie haben einen zu hohen Masseverlust während des Gefrier- oder Kühlprozesses?
Sie suchen nach einer Lösung mit besonders guter Wärmeübertragung, um Ihren Prozess zu optimieren?
Unsere Lösung
Schnellkühlen und Schockfrosten mit kryogenen Gasen!
Kryogenen Gase, wie Flüssig-Stickstoff (N2) oder Flüssig-Kohlendioxid (CO2), entziehen den zu kühlenden Produkten die Wärme mit hoher Geschwindigkeit. Die Schnelligkeit dieses Kühlvorgangs entscheidet über die Qualität und Sicherheit Ihres Produkts.
Die Lösung im Detail
Was geschieht im Kühl- oder Gefriergut?
Im Temperaturbereich von +10 bis +65 °C vermehren sich Mikroorganismen
besonders schnell,
also:
Je schneller der kritische Temperaturbereich durchlaufen wird, desto
weniger Mikroorganismen können sich
vermehren.
Beim Gefrieren bauen sich innerhalb der Struktur Ihrer Produkte kleine Eiskristalle auf. Diese können bei langsamem Gefrieren Größen erreichen, die die Zellstruktur des Gutes schädigen und später zum aussaften (Obst, Fleisch) führen. Bei hohen Gefriergeschwindigkeiten bleiben die Kristalle kleiner, der Saftverlust wird minimiert.

Der Gefrierprozess läuft von außen nach innen ab. Die meiste Energie wird für das Durchschreiten des Gefrierpunktbereiches benötigt. Der Gefrierpunkt ist abhängig von Salzgehalt, Zuckergehalt, Fettgehalt etc.
Wie funktioniert der Gefrierprozess?
Die Gase werden im flüssigen Aggregatzustand in Tanks gelagert. Beim Versprühen im Gefriergerät gehen sie in andere Aggregatzustände über:
Flüssig-Stickstoff verdampft, der Siedepunkt liegt bei -196 °C.
Flüssig-CO2 geht in einen Trockeneis- und einen Gasanteil über. Das Trockeneis sublimiert dann ebenfalls zu Gas. Die Sublimationstemperatur von CO2 liegt bei -78 °C.

Die
für die Phasenumwandlung der Gase benötigte Wärme wird den Produkten
entzogen. Um den Wärmeübergang weiter zu verbessern, werden die
Kaltgase im
Gefriergerät
durch Ventilatoren bewegt. Das erwärmte Gas wird anschließend ins Freie
geführt.
Für
die verschiedenen Kühl- und Gefrieraufgaben stehen
unterschiedliche
Geräte zur Verfügung.
Ihre Vorteile
Gewährleistung höchster Produktqualitäten
deutliche Reduzierung der Produkt-Austrocknung im Vergleich zu konventionellen Kühl- und Gefriersystemen
hohe Prozessgeschwindigkeit
preiswerte und platzsparende Kühl- und Gefriergeräte mit höchster Leistung
Beratung, Realisierung und Produktversorgung aus einer Hand
Was muss ich tun?
Zur Lösung Ihrer konkreten Aufgaben steht Ihnen unser Lebensmittel-Team bundesweit zur Verfügung. Wir...
analysieren mit Ihnen gemeinsam den Prozess,
stellen Ihnen Lösungen vor,
bieten Ihnen bei Bedarf Versuche in unserem Technikum oder in Ihrem Hause an
und installieren die gemeinsam erarbeitete Lösung bei Ihnen.


