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Ätzprozesse

Zur FCKW (PFC)-Entfernung bei Ätzprozessen bieten wir Ihnen das "Universal Plasma Abatement System" (UPAS) an.

Was möchten Sie erreichen?

  • Sie möchten die Emission an Treibhausgasen entsprechend der europäischen Umweltrichtlinien minimieren?

  • Sie suchen eine kompakte, platzsparende Abgasbehandlungsanlage, bei der wenige Utilities benötigt werden?

  • Sie möchten bei der Abgasbehandlung die Erzeugung von Abwasser verhindern?

Unsere Lösung

Für Ätzprozesse bieten wir Ihnen das "Universal Plasma Abatement System" (UPAS) zur Abgasbehandlung mit Mikrowellen-Plasma an. Die Kohlenwasserstoffe werden auch bei hohen Konzentrationen effektiv und dauerhaft zerstört.

Diese patentierte Technologie für den atmosphärischen Bereich ist eine neue Alternative zu den klassischen Vebrennungssystemen. Die UPAS-Technologie besticht gegenüber klassischen Systemen besonders im Bereich der Effizienz und der wenigen benötigten Betriebsmittel (keine Brenngase, nur Strom, kein Wasserverbrauch oder dessen Aufbereitung), sowie einer kleinen Standfläche.

Seit 2003 ist die UPAS-Technologie bereits im Einsatz und konnte sich im Halbleiter-Bereich bewähren.

UPAS-Technologie: Eurosemi IC Industry Award Winner 2005

Anlässlich der Semicon West im Juli 2005 gewann diese Technologie beim "Eurosemi IC Industry Award 2005" in der Kategorie "Materials" - "Improvement".
Eine ausführliche Information dazu in englischer Sprache finden Sie hier zum Download (23,0 KByte)

Technische Details

Wir unterscheiden zwei Modelle von UPAS-Abgasreinigungsanlagen: das Trocken-UPAS- und das Wet-UPAS-System.

UPAS-Anlage zur Abgasbehandlung
UPAS-Anlage zur Abgasreinigung

Zum Trocken-UPAS-System:
Die FCKW-Gase der Ätzprozesse (wie CF4, CHF3, C4F8, SF6, CH2F2) werden durch das UPAS-System abgebaut. Die maximale Abbaurate der Ätzgase beträgt 99 %. Die entstehenden Abbauprodukte, in erster Linie Halogene (wie F2, COF2, SO2F2, SOF4 und NOF), werden mittels eines nachzuschaltenden "Dry Scrubbers" aus dem Abgasstrom entfernt. Ein "Wet scrubbing" ist nicht einsetzbar wegen des entstehenden F2 (OF2 würde generiert). Das System basiert auf Mikrowellentechnologie und nutzt Sauerstoff (O2) als reaktives Gas.

Zum Wet-UPAS-System:
Hier wird zusätzlich eine minimale Menge Wasserdampf mit eingesetzt. Dadurch werden nachzubehandelnde Abbauprodukte wie SO2F2 und SOF4 nicht mehr generiert. F2 ist nur noch in vernachlässigbarer Größe vorhanden. Entstehendes HF kann z. B. durch einen "End-of-Pipe Scrubber" entfernt werden.

Die Vorteile dieses Systems sind:

  • Wesentliche Erhöhung der SF6-Entfernung.

  • Abbauproduke wie COF2, NOF und NOF2 werden nicht mehr erzeugt.

  • Außerdem ist F2 nicht mehr nachweisbar, was eine Abgasbehandlung auf noch höherem Niveau bedeutet.

Daraus folgt der Hauptvorteil des Systems: Es ist kein sonst nachzuschaltender "Dryscrubber" mehr erforderlich. Das Abgas kann direkt zum "EoP" (End of Pipe)-System geführt werden.

Folgende Werte werden mit der UPAS-Technologie erreicht:

Werte bei Wet-UPAS-Abgasbehandlung
Werte bei Wet-UPAS-Abgasbehandlung

Die Kohlenwasserstoffe werden umgewandelt in COF2, SiF4, CO2, CO, HF, (SO2F2, SOF4 und F2).

Technologie bei beiden Modellen:
Atmosphärische Mikrowellen-Plasma-Strahlen geben sehr hohe elektronische Dichten ab. Eine große Anzahl nichtelastischer elektronneutraler Kollisionen ermöglicht eine sehr effiziente Trennung bei relativ hohen Konzentrationen. Solche nichtelastischen Kollisionen laufen bei diesem Verfahren permanent ab und verhindern dabei die Erneuerung der Eingangsmoleküle. Damit können hohe Zerstörungs- und Abtragungs-Effizienzen ("DREs") - selbst bei hohen Konzentrationen - erreicht werden.

Weitere Informationen zur UPAS-Technologie finden Sie in unserer Produktinformation UPAS (engl.) (95,7 KByte)

Ihre Vorteile

  • nur ein System für bis zu 4 Kammern

  • kleine Stellfläche - besonders im Vergleich zu Brennern

  • keine Abwassererzeugung

  • nur wenige Utilities werden benötigt

  • hohe "DRE" (Destruction Removal Effiency)-Werte

  • Leistung unabhängig vom "PFC" (Perfluorcarbons)-Fluss

Was muss ich tun?

Um besser auf Ihren Bedarf eingehen zu können, benötigen wir vorab einige Informationen über Ihren Prozess. Dazu finden Sie nachfolgend einen Fragebogen (95,4 KByte) , den Sie uns bitte ausgefüllt zurückschicken möchten.

Zur Klärung Ihrer Detailfragen stehen Ihnen unsere fachkundigen Spezialisten jederzeit gerne zur Verfügung.

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